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#umweltdaten

Woher wissen wir eigentlich, dass die globale Durchschnittstemperatur steigt? Woran erkennen wir, dass der Meeresspiegel höher wird? Und wie checken wir die Luftqualität in unseren Städten? Genau hier kommen Umweltdaten ins Spiel. Sie liefern uns Infos über Natur und Umwelt – zum Beispiel zu Temperaturen, Niederschlag, Luftqualität, Bodenfeuchte, Vegetation oder Wasserständen. Das Praktische: Diese Daten haben fast immer einen festen Ort auf der Erde und lassen sich über Koordinaten genau verorten.

In der Geoinformatik werden solche Umweltdaten gesammelt, gespeichert, analysiert und auf Karten sichtbar gemacht. Mit moderner Technik geht das heute noch weiter: Mithilfe von künstlicher Intelligenz können sogar Modelle erstellt werden, die mögliche Klimaszenarien für die Zukunft simulieren. Typische Quellen für Umweltdaten sind Satelliten, Drohnen, Messstationen, Sensoren oder Geländemessungen. Weil viele dieser Daten über lange Zeit hinweg erfasst werden, lassen sich Veränderungen gut erkennen – zum Beispiel beim Klima oder beim Abschmelzen von Gletschern.

Umweltdaten helfen uns, Umweltprobleme wie Trockenheit, Überschwemmungen oder Verschmutzung früh zu erkennen, ihre Entwicklung einzuschätzen und Prognosen für die Zukunft zu machen. Sie sind nicht nur für die Forschung wichtig, sondern unterstützen auch ganz praktische Entscheidungen im Alltag. Karten und digitale Modelle machen die Daten anschaulich und verständlich – auch für Leute ohne Fachwissen. Deshalb sind sie in Bereichen wie Stadtplanung, Naturschutz oder Energieversorgung super wichtig und helfen dabei, geografische Probleme verständlich zu erklären. Kurz gesagt: Die Arbeit mit Umweltdaten verbindet Naturwissenschaft, Technik und Informatik – und schlägt die Brücke zwischen Forschung und Gesellschaft.